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Schmutzige Schokolade

Die dreiteilige ARD-Dokumentation „Schmutzige Schokolade“ ist (noch) auf YouTube.com zu sehen: Teil 1, Teil 2, Teil 3.
Aus der dortigen Beschreibung: „Die meisten Menschen lieben Schokolade, und die Hälfte aller Schokolade weltweit essen Europäer. 1,5 Millionen Tonnen im Jahr – das sind 15 Milliarden Tafeln. Jeder Deutsche isst im Durchschnitt etwa elf Kilo im Jahr. Jedoch ist Schokolade-Essen nicht so harmlos wie wir glauben — vor allem nicht für Kinder in Afrika. Hilfsorganisationen verdächtigen die Schokoladen-Industrie, von Kinderhandel und Kinderarbeit in Afrika zu profitieren und damit Straftaten zu verschleiern. Der investigative Journalist und Filmemacher Miki Mistrati ist diesem Verdacht nachgegangen, er ist mit seinem Kameramann nach Westafrika gereist, nach Mali und von dort weiter an die Elfenbeinküste, dem weltgrößten Produzenten von Kakao-Bohnen. Eine gefährliche Reise, erst vor wenigen Jahren wurde dort ein Journalist bei einer ähnlichen Recherche entführt und ist bis heute verschwunden.“

Nachtrag: Hier ist die Reportage wieder zu sehen. Weitere Alternative: Wenn Schokolade bitter schmeckt – Kinderarbeit – Teil 1 und Teil 2.

Kleine Geschichte des Kalenders

Dieses Video führt uns (leider in englischer Sprache, freiwillige Übersetzer?) durch die Geschichte des modernen Kalenders. Es beginnt chronologisch mit der Erklärung, warum das Jahr mit dem 1. Januar beginnt und am Schluss beruhigt es uns, indem es das angebliche Ende der Welt nach dem Maya-Kalender aufklärt.

Inklusion als Menschenrecht

Seit 2009 gilt auch in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention. Damit erkennt Deutschland jedem Menschen mit Behinderung das Recht an, nicht ausgeschlossen oder ausgegrenzt zu werden. Mehr Informationen sind auf dieser speziell eingerichteten Webseite zu finden. Besonders interessant, auch im Hinblick auf einen möglichen Schuleinsatz, sind die Materialien und Spiele und die Biografien.
Passend zum Thema empfehle ich das Video von Pro Infirmis – Get closer, es zeigt in beeindruckender Weise, wie Menschen mit Behinderung Teil der Gesellschaft sind.

Gesundheit und falsche Schönheit

Mike Evans ist Arzt in Toronto. Ziemlich sicher haben Sie bis heute noch nicht von ihm gehört. Nun lässt er uns mit Hilfe einer sehr begabten Zeichnerin, Liisa Sorsa, eine sehr interessante Botschaft in Form eines Videos zukommen. Besonders für Menschen mit viel „Sitzfleisch“ lohnt es sich diese neun Minuten durchzuhalten, und die Ideen sollten sie unbedingt danach auch in Taten umsetzen.

Es ist längst kein Geheimnis, dass Fotografen und Redakteure berühmter Magazine und Zeitschriften zu Photoshop greifen, einem umfangreichen, professionellen Fotobearbeitungsprogramm zur Beseitigung von Makeln an Menschen und Produkten. Vielmehr aber täuschen uns diese gestylten Bilder eine falsche Schönheit vor. Mit diesem Werbevideo für Fotoshop, ein neu erfundenes Beauty-Produkt, will der Autor uns darauf aufmerksam machen, dass die Gesellschaft diese Bilder als Standard übernimmt.