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Das Twittagsgebet

Mit dem Twittagsgebet erreicht uns das tägliche Gebet über das Internet. Es handelt sich um „Nachtisch für die Seele! Tägliche Gebete & Impulse zur Mittagszeit – serviert von Menschen aus der Evangelischen Landeskirche in Baden“. Guten Appetit!

Kardinäle auf Twitter

Langsam aber sicher entdeckt die katholische Kirche die pastoralen Chancen, die im Medium „Internet” und insbesondere in den „Social Media” stecken. Sogar einige hochrangige Kardinäle beteiligen sich daran. Jüngstes Beispiel ist der New Yorker Kardinal Timothy Dolan. Letzte Woche eröffnete er ein eigenes Twitter-Konto und berichtet täglich über seine Aktivitäten oder gibt spirituelle Impulse. Inzwischen wird er gar als katholischer Batman umjubelt und von über 9.000 Twitter-Nutzer gefolgt.
Im Folgenden noch weitere Kardinäle, die auf Twitter präsent sind: Kardinal Gianfranco Ravasi, Präsident des Päpstlichen Rates für die Kultur (mit 16.800 Leser), Kardinal Odilo Scherer aus Sao Paolo (13.700), Kardinal Angelo Scola aus Mailand (7.200), Kardinal Sean O’Malley aus Boston (3.800), Kardinal Norberto Rivera aus Ciudad de Mexico (2.800), Kardinal Wilfrid Fox Napier aus Durban, Südafrika (1.300 Leser).

Ist der Name noch frei?

Mit NameChk kann man ganz leicht prüfen ob der eigene Name (oder der beliebte Profil- bzw. Username) im Social Web (gleich für mehrere Netzwerke) noch frei verfügbar ist. Als Alternative sei auch Namecheck.com genannt, hiermit lässt sich auch überprüfen, oder der Name für eine Domain-Adresse (z. B. .de, .com, .org, .net u.a.) verfügbar wäre.

Tod im Internet

Vor einem Monat lud Benjamin Breedlove, 18 Jahre jung, zwei Videos (Teil 1, Teil 2) auf YouTube hoch. Darin erzählt er seine Lebens- und Leidensgeschichte, geprägt von einer unheilbaren Herzkrankheit, ohne nur ein einziges Wort zu sagen. Einige Tage später verstarb er. Mit seiner Aktion hat er viel Aufmerksamkeit erregt, Millionen Menschen aus aller Welt riefen seine Videos auf und zeigten sich betroffen.
Anfang dieses Jahr starb mehr oder weniger „live im Internet“ Jessica Joy Rees. Zehn Monate hat die zwölfjährige vorwiegend auf Facebook über ihren Kampf gegen den Krebs berichtet. Ihre Nachrichten beendete sie immer mit dem Kürzel NEGU, Abkürzung ihres Lebensmottos „Never ever give up“. Es wurde der Name für eine Stiftung, The NEGU Foundation, die sich für Kinder einsetzt, die auch an Krebs erkrankt sind.