Der Schwäbische Wald ist um eine Attraktion reicher: der weiterweg ist „eine Mischung aus Kunstpfad und Besinnungsweg” und bietet sich als „persönlichen Pilgerweg” an. „An 10 Stationen werden die Besucher inspiriert über zentrale Fragen des Lebens nachzudenken. Breitere und schmalere Wege erhöhen die Achtsamkeit für die Natur. An jeder Station finden Sie ein Kunstwerk und zwei Texttafeln. Auf der einen Tafel sind Texte mit Lebensweisheiten zu lesen, auf der anderen solche mit christlichem Inhalt.“ Der Weg ist fünf Kilometer lang mit drei Gehvarianten, sogar für Kinderwagen und für Menschen mit Einschränkungen geeignet. Größere Gruppen sollten sich vorab auf der Webseite informieren. Wer noch ein Ausflugs- oder gar ein Ferienziel sucht, kann hier die Anfahrtsskizze ansehen.
Kategorie: Schule
Ein kleiner Frühling – St. Johannes-Gemeinschaft
Welche deutsche Diözese wird die erste sein, welche eine Niederlassung der St. Johannes-Gemeinschaft auf ihrem Boden beheimatet? Das nächste Kloster der Johannes-Brüder – von Süddeutschland aus betrachtet – liegt in Marchegg / Niederösterreich, ein weiteres in Genf, ein drittes in Nord-Italien. Diese Gemeinschaft, die in Frankreich gegründet wurde und bald das Vollalter Jesu erreicht haben wird, lebt aus der Anbetung für ihr Apostolat, für die jungen Menschen und Familien, denen sie eine Orientierung im Glauben sein möchte. Theologie und Philosophie sind ihnen genauso wichtig wie die Arbeit in den Pfarreien oder die johanneische Zuwendung zu ihren Gästen.
Ein Besuch auf der Website ist immer möglich, aber auch jenseits des Virtuellen sind Begegnungen (etwa ein theologisches Wochenende oder eine spirituelle Auszeit) möglich.
O wenn es die Brüder vom Heiligen Johannes doch auch in Süddeutschland gäbe, Östereich, Schweiz und Italien sind so weit weg!
Informationsplattform Religion
Die Informationsplattform Religion wurde leider nur bis 2007 vom Religionswissenschaftlichen Medien- und Informationsdienst e. V., kurz REMID, in Marburg aktiv betrieben. Die Inhalte der Seite sind aber weiterhin verfügbar und zur allgemeinen Informationssammlung nützlich. Es wird fundiertes Hintergrundwissen zu den fünf Weltreligionen (Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus) zur Verfügung gestellt. „Dadurch leistet die Informationsplattform Religion einen Beitrag, Fremdenfeindlichkeit zu überwinden, Vorurteile gegenüber Religionen und Gläubigen abzubauen und die individuelle Kompetenz in der notwendigen Auseinandersetzung mit (fremden) Religionen zu erhöhen.“ Mehr oder weniger als Fortsetzung dieser Plattform kann man das neue und aktuelle Projekt von REMID, die Lernwerkstatt Weltreligionen mit den anfassbaren Schatzkisten der Religionen, sehen.
Noch ein paar Erläuterungen zu REMID: „REMID ist ein gemeinnütziger Verein mit einem wissenschaftlichen Beirat aus der Religionswissenschaft als gesellschaftswissenschaftlicher Disziplin unabhängig von den Theologien der Religionen. … Wir wollen die Perspektive der Religionswissenschaft in die Öffentlichkeit vermitteln.“
Jesuiten Weltweit – Jesuit Volunteers
Die Jesuiten werden meistens als die geistige Elite der kirchlichen Ordensgemeinschaften gesehen. Sie kümmern sich aber auch um die allgemeinenen Aufträge der Glaubensweitergabe (Mission) und der Nächstenliebe. Ein gutes Beispiel dafür ist die Jesuitenmission. „Das grundlegende Prinzip der Jesuitenmission ist die solidarische Begegnung von Mensch zu Mensch. … Die Jesuitenmission baut Brücken und knüpft Netze weltweiter Solidarität zwischen Menschen aller Religionen, Kulturen und Kontinente – auch über die Entsendung von Freiwilligen.“ Diese schreiben sehr spannende und lesenswerte Berichte aus aller Welt auf dem Jesuit Volunteers Blog.
Übrigens: „Die Arbeit der Jesuitenmission wird vollständig über Spenden finanziert.“
Woher kommt die Form einer Schneeflocke?
Die American Chemical Society versucht in diesem Videoclip möglichst sachlich die natürlichen Entstehungsschritte und -formen von Schneeflocken zu erklären.
Schau hin!
Zur Aufklärung von Eltern und Erziehenden „über Entwicklungen der elektronischen Medienlandschaft sowie mögliche Gefahrenquellen, die sich für Kinder aus der Nutzung elektronischer Medien ergeben“, dient auch die Initiative SCHAU HIN!. Diese „ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Telekommunikationsunternehmens Vodafone, den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Sie wurde 2003 ins Leben gerufen. SCHAU HIN! hilft Eltern und Erziehenden mit zahlreichen alltagstauglichen Tipps und Empfehlungen, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.“
Aktuell wird das digitale Programm Medienfit in 30 Tagen angeboten. Interessierte Eltern können sich kostenlos zu einem Newsletter mit einfachen Tipps und Tricks zum sinnvollen altersgemäßen Medienumgang anmelden. „Dabei wählen sie die passende Altersgruppe für ihr Kind oder ihre Kinder: 3 bis 6, 7 bis 10 und 11 bis 13 Jahre. Der Einstieg in das Programm ist jederzeit möglich. Über 30 Tage bekommen Eltern und Erziehende dann alle zwei Tage eine Nachricht per E-Mail zu einem bestimmten Thema aus den Bereichen Internet, Handy, Games, TV und soziale Netzwerke mit einem Bonustipp, weiterführenden Links sowie passenden Elternfragen und Antworten von SCHAU HIN!-Mediencoach Kristin Langer. Haben Eltern weitere Fragen zum Thema, können Sie diese direkt an den Mediencoach stellen.“
Nachtrag vom 5.02.2013: Beim Durchwühlen des Angebots bin ich auf eine weitere nützliche Android-Apps gestoßen: die fragFINN-App.
Nachtrag vom 24.04.2013: SCHAU HIN! veröffentlicht Broschüre „Medien gemeinsam entdecken“: http://schau-hin.info/news/artikel/schau-hin-veroeffentlicht-broschuere-medien-gemeinsam-entdecken-1.html
Nachtrag vom 7.12.2015: SCHAU HIN! startet neuen TV-Spot im Ersten und im ZDF: http://www.schau-hin.info/news/artikel/schau-hin-startet-neuen-tv-spot-im-ersten-und-im-zdf.html