Schlagwort: Medienpädagogik

Initiative Eltern + Medien

Die Initiative Eltern + Medien ist ein Angebot der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). Sie „unterstützt Kindergärten und Kitas, Schulen und Familienzentren, aber auch Elternvereine und andere Initiativen bei der Planung und Organisation von Informationsveranstaltungen zu Fragen der Mediennutzung und stellt kostenlos Referent/innen zur Verfügung. … Mit der Durchführung der Initiative Eltern+Medien wurde das Grimme-Institut beauftragt.“ Vier Themen stehen derzeit zur Auswahl: Kindliche Mediennutzung, Internet und Handy, Computer- und Konsolenspiele, Spezialthema: Faszination Hören. Eine solche Initiative wäre bundesweit wünschenswert.

spielbar.de – Beurteilungen von Computerspielen

spielbar.de ist eine Plattform der Bundeszentrale für politische Bildung. Sie will die Pädagogen, Eltern und Spieler über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Computerspiele informieren. In den Spielbeurteilungen werden Spiele beschrieben und nach pädagogischem Potenzial beurteilt. Die Kategorie Handygames ist wegen der aktuellen rasanten Verbreitung dieser Form sehr empfehlenswert. Im Glossar werden viele Begriffe zu Computerspielen „kurz und knapp“ alphabetisch erklärt.

Nachtrag vom 14.02.2014: Hier kann die aktuelle spielbar-Broschüre mit vielen Informationen zu Computerspielen heruntergeladen werden.

ARD/ZDF-Onlinestudie 2013

Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF machten ihre neue Onlinestudie zur Internetnutzung publik. Die Ergebnisse überraschen eigentlich nicht:
– die mobile Nutzung hat deutlich zugenommen, Tablets und Smartphones werden häufiger benutzt;
– die Nutzungsdauer stieg auch, im Schnitt verbringen deutsche Internetnutzer 169 Minuten täglich im Netz;
– besonders beliebt sind Online-Videos und Streamingdienste, möglich durch die Verknüpfung von Fernsehen und Internet;
– die Generation der „Silver-Surfer” (ab 50 Jahren) trägt zu dieser Entwicklung erheblich bei.
Eine weitere aktuelle Studie zur Mediennutzung, die hier genannt wird, bestätigt zwar die oben genannten Angaben, hebt aber auch hervor, dass Facebook die wichtigste Informationsquelle für die junge Generation zwischen 14 und 29 Jahren ist. Daraus könnten sich einige interessante Fragen ergeben: Haben ARD/ZDF da etwas verschlafen? Was wird unter „Information” verstanden? Was ist Unterhaltung?

Handy Guide für Kinder und Eltern

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in Zusammenarbeit mit dem Kommunikationsunternehmen E-Plus-Gruppe eine Broschüre mit hilfreichen Medieninformationen für Kinder und Eltern herausgegeben. Diese kann hier heruntergeladen werden. Der Handy Guide umfasst vier Bereiche: Tipps & Tricks, Handytechnik, Kosten rund ums Handy, Mobilfunk und Gesundheit. Eine tolle Idee, die hoffentlich viele Eltern dazu ermutigt, das Thema gemeinsam mit ihren Kindern zu besprechen.

Schule und Social Media

Phillippe Wampfler, Lehrer für Deutsch und Philosophie an der Kantonsschule Wettingen in der Schweiz, beschäftigt sich sehr intensiv mit dem Thema Schule und Social Media. Auf der eben erwähnten Webseite zählt er einige nützliche Empfehlungen und Guidelines für Schulleitungen (s. Regeln für den Umgang mit Smartphones) und Lehrpersonen (s. Kommunikation mit Schülerinnen und Schülern über Social Media) auf. Aus seinen Vorträgen und Beratungen ist nun auch ein Buch entstanden, „Facebook, Blogs und Wikis in der Schule: Ein Social-Media-Leitfaden“. Die assozierte Facebook-Seite ist auch einen Besuch wert.
Passend zum Thema gibt es auch den vom niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport herausgegebenen Leitfaden zum Umgang mit webbasierten sozialen Medien (Social Media).