Schlagwort: Media

Kirche(n) mit dem Rad erfahren

pfarr-rad.de ist ein neues Internetportal des Erzbistums Köln, das Kirche(n) auf sportliche Art entdecken lässt. Begeisterte Radfahrer können sich für eine der angegebenen Touren entscheiden und unterwegs bewusst ein Stück Kultur und Spiritualität befahren und erfahren. Jede Strecke wird mit Texten und Fotos erläutert und kann ausgedruckt, auf ein GPS-Gerät heruntergeladen oder auf anderen Internetseiten angezeigt werden (s. Beispiel unten). Das Portal bietet auch geistliche Impulstexte wie Reisesegen und Informationen zu Schutzheiligen sowie einen technischen Service wie z. B. den Verleih von GPS-Geräten an. Insgesamt eine gelungene Initiative, die auf andere Kirchengegenden wie z. B. den oberbayerischen Pfaffenwinkel gut übertragbar wäre.

(via domradio.de)

Gotteslob 2013

Von 2001 bis 2013 erstreckte sich der Entstehungsprozess des neuen „Gotteslob” (Gebet- und Gesangbuch der katholischen Kirche). Ende Januar 2013 begann der Druck einer ersten Auflage mit 3,6 Millionen Exemplaren und am 1. Advent 2013 soll das Werk für den gottesdienstlichen und privaten Gebrauch in allen deutschsprachigen Diözesen bereit stehen. Gremien aus 37 Diözesen haben mitgearbeitet. Wie beim „alten Gotteslob” wird es einen allgemeinen und einen regionalen Teil geben. Einige Diözesen berichten auf eigens eingerichteten Webseiten über ihre Gotteslob-Ausgaben, so z. B. das Erzbistum München und Freising. Weitere allgemeine Informationen sind auf der entsprechenden Themenseite der DBK ((Deutsche Bischofskonferenz) zu lesen. Die Webseite Gotteslob.de bietet ausgewählte Seiten des neuen „Gotteslob” zur Online-Vorschau an. Hier wird auch eine Liste mit den Verlagen, die für den Druck der Diözesanausgaben beauftragt wurden, aufgeführt. Den ersten Bildern zufolge handelt es sich um ein äußerlich ansprechend gestaltetes Buch. Auf den Inhalt darf man umso mehr gespannt sein.

SoundGator.com

Manchmal will man eine Präsentation besonders eindrucksvoll gestalten und mit einigen effektvollen Geräuschen im Hintergrund untermalen. Dabei sollte man aber das Urheberrecht beachten, nicht alles was im Netz zu finden ist oder man irgendwann als CD erworben hat, kann hierzu einfach übernommen werden. Abhilfe schafft in diesem Fall SoundGator.com, eine Bibliothek für freie Töne, Klänge, Geräusche und kurze Sprüche (auf Englisch). Die zur Verfügung gestellten Audio-Dateien sind erkennbar strukturiert und können live angehört werden, zum Herunterladen muss man sich aber kostenfrei unter Angabe eines Nutzernamens, einer E-Mail-Adresse und eines selbstgewählten Passwortes als Mitglied anmelden. Für die einmalige Nutzung eignen sich Wegwerf-E-Mail-Adressen :).

Schule und Social Media

Phillippe Wampfler, Lehrer für Deutsch und Philosophie an der Kantonsschule Wettingen in der Schweiz, beschäftigt sich sehr intensiv mit dem Thema Schule und Social Media. Auf der eben erwähnten Webseite zählt er einige nützliche Empfehlungen und Guidelines für Schulleitungen (s. Regeln für den Umgang mit Smartphones) und Lehrpersonen (s. Kommunikation mit Schülerinnen und Schülern über Social Media) auf. Aus seinen Vorträgen und Beratungen ist nun auch ein Buch entstanden, „Facebook, Blogs und Wikis in der Schule: Ein Social-Media-Leitfaden“. Die assozierte Facebook-Seite ist auch einen Besuch wert.
Passend zum Thema gibt es auch den vom niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport herausgegebenen Leitfaden zum Umgang mit webbasierten sozialen Medien (Social Media).

Something More

Something More: „Das Leben eines einzigen Mannes verändert den Lauf der Geschichte für Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt. Er ist sowohl verehrt als auch geschmäht, gleichzeitig berühmt und gefürchtet und alle kennen ihn ohne seinen Namen zu erwähnen.“

(Weitere interessante, englischsprachige Videoclips sind auf der Webseite der Macher, Moving Works, zu finden.)

(via Frech. Fromm. Frau.)

Wie es zur Reformation kam

Diese Animation erklärt in nur zwei Minuten und auf humorvolle Weise, wie es zur Reformation durch Martin Luther kam. Ausgehend von der Frage „Gibt’s Gott?” wird eine kirchengeschichtliche Brücke geschlagen bis zur Bibel (Luther-Übersetzung) als „Entdeckung deines Lebens”. Für Jugendliche, die auch das nötige Hintergrundwissen mitbringen, sicher ein visueller Genuss.