Schlagwort: Computer

Was spielt mein Kind?

Was spielt mein Kind? heißt eine 2010 initiierte Kampagne des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Die Kampagne „soll darauf aufmerksam machen, dass manche Computerspiele auch gefährlich sein können. Viele Eltern sind selbst nicht mit Computerspielen aufgewachsen. Ihnen sind die Risiken dieser Unterhaltungsmedien für ihre Kinder deshalb häufig unbekannt oder werden von ihnen unterschätzt. Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein der Eltern dafür zu schärfen, was und wie lange ihre Kinder spielen.“

Safer Internet Day 2013

Seit 2004 schon wird auf Initiative der Europäischen Kommision jeweils der 5. Februar eines Jahres als „Safer Internet Day” gestaltet. Im Mittelpunkt steht das Thema „Sicherheit im Netz”. Den Überblick über die Veranstaltungen und Aktionen in Deutschland sowie das verfügbare Material dazu liefert das Internetportal klicksafe.de.

Nachträge vom 5.02.2013:
– Chancen und Risiken des Internets: „Wissen, wie’s geht! Zeigen, wie’s geht!“
– Ein paar Kleinigkeiten die man im Umgang mit dem Internet berücksichtigen sollte

20 Dinge über Browser und das Web

20 Dinge, die ich über Browser und das Web gelernt habe: Durch die breite Aufmachung, mit den netten Illustrationen und dem knappen Text könnte es auf den ersten Blick auch ein Kinderbuch sein. Es handelt sich aber um ein Einsteiger-Buch mit Basis-Wissen über den Umgang mit dem Internet. Dabei sollen alle Ängste wegfallen: „Lesen Sie hier über Dinge, die Sie schon immer über Browser und das Web wissen wollten, sich aber nie zu fragen trauten.“ Fragen wie z. B. „Was ist ein Cookie? Wie surfe ich sicher im Web? Und was passiert eigentlich, wenn ich Kaffee über meinen Laptop geschüttet habe?“ werden präzise beantwortet.

VLC Mediaplayer

Ich habe es schon in diesem Beitrag anklingen lassen, zum Abspielen von Videos (nicht nur) auf dem eigenen Computer ist der VLC Player meine absolut erste Wahl. Dieser wird beworben als „ein freier und quelloffener Multimediaplayer sowie ein Framework für verschiedene Betriebssysteme, das die meisten Multimediadateien, sowie DVDs, Audio-CDs, VCD und verschiedene Streamingprotokolle abspielt.“ Auf jeden Fall erkennt und wiedergibt er deutlich mehr Videoformate als der meistens vorinstallierte Windows Player, darum sollte sich die Mühe lohnen, ihn zu installieren. Die Liste der Gesamtfunktionen kann hier eingesehen werden. Auf PortableApps.com wird auch eine tragbare Version für den USB-Stick angeboten. Damit kann man sich für Fälle absichern, in denen auf dem benutzten Rechner (sei in der Schule oder im Pfarrheim) die notwendigen Codecs nicht verfügbar sind.

Leichte Suche (nicht nur) auf dem eigenen Computer

Es kann ja durchaus mal passieren, dass man nicht mehr weiß, in welchem Ordner auf dem Computer eine bestimmte Datei gespeichert und hinterlegt wurde. Das Durchforsten aller in Frage kommenden Ordner kann auch viel Zeit in Anspruch nehmen. Einfacher ist es, wenn man die passende Software kennt, die eine leichtere und schnellere Suche auf dem Rechner ermöglicht. Die Vielfalt ist hier recht groß, im Folgenden eine Aufzählung der selbst getesteten und bis zu diesem Zeitpunkt zumindest auch kostenlosen Programme:

  • Everything benutze ich schon seit langer Zeit und ist noch immer mein Favorit. Es ist portabel (d. h. es bedarf keiner Installation) und recht schnell einsatzfähig. Beim ersten Start stellt es eine Datenbank her, bei den nächsten Male läuft es allerdings sehr flott. Ein Minuspunkt ergibt sich nur dadurch, dass damit keine Suche in den Dateien selbst möglich ist.
  • Quick Search muss zwar fest installiert werden, bietet aber dafür einige Optionen mehr als  Everything, u.a. können die Ergebnisse in verschiedenen Kategorien wie z. B. Ordner, Dokumente, Bilder, Videos, Audiodateien angezeigt werden.
  • SearchMyFiles ist vergleichbar mit Instant File Searcher, zusätzlich bietet es die Optionen, nach Dateien zu suchen, die doppelt vorhanden sind.
  • Locate32 richtet sich eher an erfahrene Anwender. Die angebotenen Optionen sind sehr vielfältig. Hervorzuheben wäre die Suchfunktion innerhalb von z. B. Dateien mit den Endungen .txt, .php, .html.

Links für die Medienpraxis II

Angesichts der schnellen Entwicklung der neuen (mobilen) Medien ist nicht verwunderlich, wenn sich auch die Angebote zu deren sinnvollen Nutzung mehren. Im Folgenden eine neue Liste mit Links dazu (s. Teil 1):

  • Der Erfurter Netcode ist eine Initiative der Landesmedienanstalten, der evangelischen und katholischen Kirche, der Karl-Kübel-Stiftung für Kind und Familie zur Förderung der Qualität von Kindermedien im Internet. Durch einen Qualitätssiegel wird den Eltern eine Orientierungshilfe für interessante, sichere und kindgerechte Internetseiten zur Verfügung gestellt.
  • Ein Netz für Kinder bezeichnet sich als Initiative der Politik und der Wirtschaft und verfolgt ähnliche Ziele wie der Erfurter Netcode: „einen attraktiven und sicheren Surfraum für Kinder von 8 bis 12 Jahren zu schaffen, in dem die Kinder nicht nur einzelne gute Angebote vorfinden, sondern einen großen Surfraum, in dem sie die Struktur des Internets begreifen und dadurch surfen lernen können. Was gibt es für sie im Internet? Wie finden sie die Seiten, die sie interessieren? Wie müssen sie surfen, um schnell auf die wichtigen Seiten zu gelangen?“ Dazu gehört z. B. die Kindersuchmaschine FragFinn.de.
  • Das Fachportal Medienerziehung richtet sich an ErzieherInnen und vermittelt diesen Bausteine zu Basiswissen, zu Medienarbeit mit Kindern sowie zur Medienpädagogischen Elternarbeit. Ein ähnliches Projekt zur TV-Prgrammberatung für Eltern, FLIMMO, hatte ich schon hier erwähnt.
  • Die Stiftung Medienpädagogik Bayern ist eine gemeinnützige Stiftung, die ein Referentennetzwerk für Medienpädagogik aufgebaut hat. Über diese können Bildungseinrichtungen aus Bayern speziell ausgebildete Expertinnen und Experten zu kostenlosen Informations- und Beratungsveranstaltungen (wie z. B. Elternabende an Schulen) buchen. Ein gefördertes Projekt ist der Medienführerschein Bayern, der hier schon erwähnt wurde.
  • Mit dem Jugenschutz-Center stellt sich Google den Fragen und Sorgen der Eltern, die mehr darüber wissen wollen, wie sie ihre Kinder vor den Gefahren des Internet schützen können. Besonders wertvoll sind die Tipps und Ratschläge zur angemessen Nutzung der eigenen angebotenen Produkte (z. B. YouTube, GMail). Hier kann man ein Vorstellungsvideo mit Elternfragen und -meinungen ansehen.
  • Zuletzt noch zwei Videos, die auf etwas extreme Weise auf die Risiken der Mediennutzung aufmerksam machen: Children see, children do (alternative auch hier) und Glued.

Nachtrag vom 16.12.2014: „Das Siegel des Erfurter Netcode wird verliehen an …“ – Fünf Online-Angebote für Kinder mit dem begehrten Qualitätssiegel ausgezeichnet: http://www.internet-abc.de/eltern/erfurter-netcode-auszeichnung-2014.php