Die zurzeit auf dem Markt befindlichen mobilen Geräte können im Notfall (die Bildqualität lässt in den meisten Fällen noch zu wünschen übrig) auch den Fernseher ersetzen. Der technische Fortschritt und die fast zum Standard gewordene Internetverbindung machen dies möglich. Man muss dazu nur noch die richtigen Hilfsmittel einsetzen, die entsprechenden Apps. Im Folgenden vier kostenlose Apps zum Fernsehen auf dem Tablet oder auf dem Smartphone:
- Zattoo Live TV bietet Sender aus sieben europäischen Ländern zum Empfang an. Die deutschen öffentlich-rechtlichen Sender sind selbstverständlich dabei. Zur kostenlosen Nutzung ist eine vorherige Anmeldung nötig. Gegen eine zusätzliche Gebühr bekommt man HiQ-Qualität. Einschränkungen: keine privaten Sender, jeweils ein Werbespot bei Programmwechsel und aus Lizenzgründen funktioniert die App nur über WLAN/WiFi und nicht über mobiles Internet.
- Schöner Fernsehen ist eigentlich eine Webseite, die zu einer Android-App umgewandelt wurde. Die App ist nicht immer im offiziellen Google Play-Shop verfügbar, kann aber auf der Webseite als .apk-Datei heruntergeladen werden. Nach der Installation werden eigentlich alle vom Kabelanbieter bekannten Fernsehsender aufgelistet, auch die privaten. Nachteile: die lästige Werbung beim Verbindungsaufbau (kann aber gegen 50 Cent ausgeblendet werden) und bei Geräten mit Android ab Version 4.1 bedarf es einer zusätzlichen Adobe-Flash-App (s. hier).
- dailyme TV bringt bestimmte Sendungen und Filme aller großen deutschen Fernsehanstalten auf das mobile Gerät. Mit einer schnellen WLAN-Verbindung können beliebte Produktionen sogar aufgezeichnet werden, also quasi der Videorekorder für das Tablet oder das Smartphone. Nebenbei sei erwähnt, dass es auch eine entsprechende App für die Betriebsysteme iOS und Windows Phone gibt.
- LocalTV beschränkt sich auf das Angebot der kleinen Regional- und Sparten-Fernsehsender. Dafür bedarf es keiner Registrierung. Die Sender sind etwas wahllos nach Ländern geordnet, aber das ist das einzige Manko. Übrigens, die oben erwähnte zusätzliche Adobe-Flash-App (s. hier) wird hier auch benötigt.